Figlmüller Wien: Lohnt sich das berühmteste Schnitzel der Stadt wirklich?

Das Figlmüller gehört zu den bekanntesten Restaurants in Wien und ist vor allem für sein riesiges Figlmüller Schnitzel aus Schweinefleisch bekannt. Wir haben den Standort in der Bäckerstraße besucht und verraten euch, ob sich der Hype wirklich lohnt, was der Unterschied zum echten Wiener Schnitzel ist und warum ihr unbedingt vorher reservieren solltet.
Einleitung
Wer an Wien denkt, denkt früher oder später auch an ein Schnitzel. Und genau deshalb landet man bei der Restaurantrecherche ziemlich schnell beim Figlmüller. Kaum ein anderes Restaurant wird so häufig empfohlen und für viele gehört der Besuch mittlerweile genauso zu einer Wien Reise wie der Stephansdom, Schloss Schönbrunn oder ein Stück Sachertorte.
Das Figlmüller gehört zu den bekanntesten Restaurants Österreichs und sein riesiges Schnitzel ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auf Social Media sieht man immer wieder Bilder von dem goldbraun panierten Schnitzel, das so groß ist, dass es deutlich über den Tellerrand hinausragt.
Aber lohnt sich dieser ganze Hype wirklich?
Bei unserem Citytrip nach Wien wollten wir natürlich selbst herausfinden, ob das Figlmüller einfach nur ein klassischer Touristen Hotspot ist oder ob das berühmte Schnitzel tatsächlich so gut schmeckt, wie alle behaupten.
Dabei gibt es vor einem Besuch etwas Wichtiges zu wissen: Das Gericht, für das Figlmüller am bekanntesten ist, ist gar kein klassisches Wiener Schnitzel.
Geschichte von Figlmüller und der Hype um das berühmte Schnitzel
Die Geschichte von Figlmüller begann bereits im Jahr 1905. Damals eröffnete Johann Figlmüller in der Wollzeile, direkt hinter dem Stephansdom, ein kleines Weinlokal. Dort traf man sich zum Essen, Trinken und Zusammensitzen.
Der ursprüngliche Standort in der Wollzeile gilt deshalb bis heute als das Original Figlmüller. Genau dort begann auch die Geschichte des berühmten Figlmüller Schnitzels.
Im Laufe der Jahre wurde das Restaurant immer bekannter. Aus dem kleinen Wiener Weinlokal entwickelte sich ein Restaurant, das heute Gäste aus der ganzen Welt anzieht.
Den größten Anteil an dieser Bekanntheit hat natürlich das Schnitzel. Es wird besonders dünn geklopft, knusprig paniert und ist durch seine enorme Größe kaum zu übersehen. Das Schnitzel ragt weit über den Tellerrand hinaus und ist dadurch extrem fotogen.
Genau diese Kombination aus langer Geschichte, auffälliger Größe und Wiedererkennungswert hat das Figlmüller Schnitzel zu einem der bekanntesten Gerichte Wiens gemacht. Mittlerweile wird es in Reiseführern, auf Restaurantplattformen und in unzähligen Videos über Wien empfohlen.
Figlmüller ist deshalb längst mehr als nur ein Restaurant. Für viele Touristen ist der Besuch zu einem festen Programmpunkt während einer Wien Reise geworden.
Natürlich sorgt genau diese Bekanntheit auch dafür, dass das Restaurant häufig sehr voll ist und sich vor den Eingängen längere Schlangen bilden. Umso gespannter waren wir, ob hinter dem Hype auch wirklich gutes Essen steckt.
Kleine Zeitleiste zur Geschichte von Figlmüller
1905: Johann Figlmüller eröffnet das erste Weinlokal in der Wollzeile hinter dem Stephansdom.
Ab 1905: Das Figlmüller Schnitzel aus Schweinefleisch entwickelt sich zur Spezialität des Hauses.
Im Laufe der folgenden Generationen: Das Familienunternehmen wird weitergeführt und das Schnitzel wird immer bekannter.
Später: Mit dem Standort in der Bäckerstraße entsteht ein zweites großes Figlmüller Restaurant nur wenige Gehminuten vom ursprünglichen Lokal entfernt.
Heute: Figlmüller gehört zu den bekanntesten Restaurants Wiens. Der ursprüngliche Standort befindet sich weiterhin in der Wollzeile 5. Der zweite Standort liegt in der Bäckerstraße 6.
Figlmüller Schnitzel oder Wiener Schnitzel? Das ist der Unterschied
Viele Besucher gehen davon aus, dass das berühmte Schnitzel bei Figlmüller automatisch ein Wiener Schnitzel ist. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um zwei unterschiedliche Gerichte.
Das originale Figlmüller Schnitzel besteht aus Schweinefleisch. Es wird besonders dünn geklopft, paniert und so ausgebacken, dass es seine typische knusprige Panade erhält.
Ein klassisches Wiener Schnitzel wird dagegen aus Kalbfleisch zubereitet.
Auch bei Figlmüller kann man ein Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch bestellen. Das Gericht, für das das Restaurant berühmt geworden ist und das die meisten Gäste bestellen, ist jedoch das günstigere Figlmüller Schnitzel aus Schweinefleisch.
In vielen Restaurants außerhalb Österreichs wird ein paniertes Schweineschnitzel umgangssprachlich trotzdem als Wiener Schnitzel angeboten. Korrekt wird es häufig als Schnitzel Wiener Art bezeichnet. Deshalb wissen viele Touristen nicht, dass ein echtes Wiener Schnitzel traditionell aus Kalbfleisch besteht.
Kurz zusammengefasst: Das Figlmüller Schnitzel besteht aus Schweinefleisch, ist die Spezialität des Restaurants, besonders groß und dünn geklopft und kostete bei unserem Besuch 21,90 Euro. Das Wiener Schnitzel besteht aus Kalbfleisch, ist das klassische österreichische Gericht, bei Figlmüller ebenfalls erhältlich und deutlich teurer als das Figlmüller Schnitzel.
Unser Erlebnis
Wir haben das Figlmüller in der Bäckerstraße besucht. Das Restaurant liegt mitten in der Wiener Innenstadt und nur wenige Gehminuten vom Stephansdom entfernt.
Was viele vor ihrem Besuch nicht wissen: Es gibt zwei Figlmüller Restaurants in direkter Nähe zueinander.
Das ursprüngliche Figlmüller befindet sich in der Wollzeile 5. Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das zweite Restaurant in der Bäckerstraße 6, das wir besucht haben.
Wir hatten vor unserem Besuch ehrlich gesagt mit einem kleinen, urigen und typisch Wienerischen Gasthaus gerechnet. Das Restaurant in der Bäckerstraße war dann allerdings ganz anders, als wir es uns vorgestellt hatten.
Es ist wirklich riesig und besteht aus mehreren unterschiedlichen Räumen. Teilweise fühlt es sich fast wie ein kleines Labyrinth an. Man läuft durch verschiedene Bereiche und hat anfangs kaum eine Vorstellung davon, wie groß das gesamte Restaurant tatsächlich ist.
Die Einrichtung ist sehr schön und die einzelnen Räume wirken trotz der Größe gemütlich. Besonders traditionell oder wie ein kleines Wiener Wirtshaus hat es sich für uns allerdings nicht angefühlt.
Im Eingangsbereich und auf dem Weg zum Tisch herrscht relativ viel Trubel. Es kommen ständig neue Gäste an, andere werden zu ihren Tischen gebracht und die Kellner laufen mit den Bestellungen durch die verschiedenen Räume.
Sobald wir an unserem Tisch saßen, haben wir davon aber deutlich weniger mitbekommen.
Die Kellner sind jeweils für bestimmte Bereiche zuständig und das funktioniert erstaunlich gut. Unser Kellner war freundlich, aufmerksam und unglaublich schnell. Trotz des vollen Restaurants mussten wir weder auf unsere Bestellung noch auf das Essen lange warten.
Wartezeit und Reservierung
Eine Reservierung würden wir euch für Figlmüller auf jeden Fall empfehlen.
Gerade mittags, am Abend, am Wochenende und während der Hauptreisezeit können sich vor beiden Standorten längere Warteschlangen bilden.
Bei unserem Besuch standen ebenfalls mehrere Menschen vor dem Restaurant. Da wir vorher reserviert hatten, konnten wir an der Schlange vorbeigehen und wurden direkt zu unserem Tisch gebracht.
Dadurch hatten wir praktisch keine Wartezeit.
Die Reservierung funktioniert ganz unkompliziert online. Über Google Maps gelangt ihr direkt zur offiziellen Reservierungsseite des jeweiligen Standorts.
Wir würden den Tisch möglichst einige Tage im Voraus reservieren. Bei einem Besuch am Wochenende, an Feiertagen oder in der Hauptsaison kann es sinnvoll sein, bereits einige Wochen vorher nach einem Tisch zu schauen.
Gerade wenn ihr nur zwei oder drei Tage in Wien seid, würden wir nicht darauf hoffen, spontan ohne Wartezeit einen Tisch zu bekommen. Durch die Reservierung spart ihr euch im Zweifel viel Zeit, die ihr besser für die Stadt nutzen könnt.
Lohnt sich eine Reservierung?
Ja, unserer Meinung nach lohnt sich eine Reservierung definitiv.
Wir konnten die Warteschlange vollständig umgehen und wurden direkt zu unserem Tisch gebracht. Die Reservierung selbst dauert online nur wenige Minuten.
Da Figlmüller für viele Touristen fest zu einem Besuch in Wien gehört, kann es besonders zu den typischen Essenszeiten sehr voll werden.
Wer zeitlich flexibel ist, kann möglicherweise auch am frühen Nachmittag oder außerhalb der klassischen Essenszeiten spontan Glück haben. Darauf verlassen würden wir uns bei einer kurzen Wien Reise aber nicht.
Essen und Getränke
Wir haben bei unserem Besuch folgende Gerichte und Getränke bestellt: Figlmüller Schnitzel aus Schweinefleisch für 21,90 Euro, Erdäpfelsalat für 6,90 Euro, gebackener Emmentaler für 13,90 Euro, Preiselbeeren für 2,30 Euro und Donauwasser mit 0,75 Litern für 3,00 Euro.
Obwohl das Restaurant sehr voll war, kam unser Essen überraschend schnell an. Wir hatten nach der Bestellung mit einer deutlich längeren Wartezeit gerechnet, aber bereits kurze Zeit später stand alles auf unserem Tisch.
Das berühmte Figlmüller Schnitzel
Natürlich haben wir nicht das Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch bestellt, sondern das Gericht, für das Figlmüller tatsächlich berühmt geworden ist: das Figlmüller Schnitzel aus Schweinefleisch.
Schon beim Servieren versteht man sofort, warum dieses Schnitzel so oft fotografiert und auf Social Media geteilt wird.
Es ist wirklich riesig und ragt weit über den Tellerrand hinaus. Das Fleisch wird dafür besonders dünn geklopft, sodass das Schnitzel trotz seiner enormen Größe nicht extrem schwer wirkt.
Die Panade war locker, luftig und richtig schön knusprig. Sie war schön aufgegangen und klebte nicht am Fleisch. Das Fleisch selbst war sehr dünn, aber trotzdem saftig.
Natürlich lebt ein Teil des Erlebnisses von der beeindruckenden Größe. Das Schnitzel sieht einfach besonders aus und unterscheidet sich optisch deutlich von einem normalen Schnitzel, das man in vielen anderen Restaurants bekommt.
Geschmacklich hat es uns aber ebenfalls überzeugt. Es war knusprig, nicht zu fettig und trotz der dünnen Zubereitung nicht trocken.
Der Erdäpfelsalat
Die größte Überraschung unseres Essens war für uns tatsächlich der Erdäpfelsalat.
Wir hatten mit einer ganz normalen Beilage gerechnet und hätten nicht gedacht, dass er uns am Ende fast genauso gut gefällt wie das Schnitzel selbst.
Der Erdäpfelsalat war richtig gut abgeschmeckt und hat perfekt zum knusprigen Schnitzel gepasst. Für uns war er ehrlich gesagt eines der Highlights des gesamten Besuchs.
Wenn ihr das Figlmüller Schnitzel bestellt, würden wir euch deshalb unbedingt empfehlen, den Erdäpfelsalat dazuzunehmen.
Gebackener Emmentaler
Zusätzlich haben wir den gebackenen Emmentaler bestellt.
Auch der war richtig lecker. Außen war der Käse schön knusprig paniert und innen weich und cremig.
Gerade wenn ihr vegetarisch esst oder euch noch eine weitere Vorspeise beziehungsweise ein Gericht teilen möchtet, ist der gebackene Emmentaler unserer Meinung nach eine sehr gute Wahl.
Wir würden ihn bei einem weiteren Besuch definitiv noch einmal bestellen.
Preiselbeeren
Die Preiselbeeren haben wir separat zum Schnitzel bestellt.
Für uns gehören Preiselbeeren einfach zu einem Schnitzel dazu, auch wenn sie klassischerweise eher mit einem Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch verbunden werden.
Die leicht süßliche und fruchtige Note passt gut zur knusprigen Panade. Beim Figlmüller Schnitzel sind sie allerdings nicht automatisch dabei und müssen zusätzlich bestellt werden.
Was kostet ein Besuch bei Figlmüller?
Die Kosten hängen natürlich davon ab, wie viele Gerichte und Getränke ihr bestellt.
Unsere gesamte Bestellung bestand aus dem Figlmüller Schnitzel für 21,90 Euro, dem Erdäpfelsalat für 6,90 Euro, dem gebackenen Emmentaler für 13,90 Euro, den Preiselbeeren für 2,30 Euro und dem Donauwasser für 3,00 Euro. Der Gesamtpreis unserer aufgeführten Bestellung lag damit bei 48,00 Euro.
Je nachdem, ob ihr euch Vorspeisen und Beilagen teilt, könnt ihr Figlmüller auch günstiger besuchen.
Für eine Person mit einem Figlmüller Schnitzel, Erdäpfelsalat und Preiselbeeren kostet das Essen ohne weiteres Getränk 31,10 Euro.
Das Figlmüller Schnitzel ist sehr groß. Je nachdem, wie viel Hunger ihr habt, könnt ihr es möglicherweise auch teilen. Wir würden beim Preisvergleich allerdings bedenken, dass die Beilagen separat bestellt und bezahlt werden.
Für eines der bekanntesten Restaurants in der Wiener Innenstadt fanden wir die Preise in Ordnung. Besonders günstig ist der Besuch natürlich nicht. Aufgrund der Portionsgröße, der zentralen Lage und des schnellen Services fanden wir das Preis Leistungs Verhältnis aber fair.
Atmosphäre und Design
Das Figlmüller in der Bäckerstraße ist kein kleines, ruhiges Wiener Wirtshaus.
Das Restaurant ist groß, lebendig und sehr professionell organisiert. Die vielen Räume sind schön und gemütlich eingerichtet, gleichzeitig merkt man aber, dass hier täglich sehr viele Gäste essen.
Im Eingangsbereich kann es dadurch zunächst etwas chaotisch wirken. Es werden Gäste begrüßt, Reservierungen geprüft und Gruppen durch die verschiedenen Räume zu ihren Tischen gebracht.
Sobald wir saßen, war die Atmosphäre für uns aber deutlich entspannter. Da die Kellner festen Bereichen zugeteilt sind, funktioniert der Service trotz der Restaurantgröße sehr gut.
Wer ein ruhiges Fine Dining Restaurant oder ein besonders kleines und uriges Wiener Lokal sucht, ist hier wahrscheinlich nicht richtig.
Wer das bekannte Figlmüller Schnitzel probieren möchte und kein Problem mit einem großen und lebendigen Restaurant hat, wird sich hier trotzdem wohlfühlen.
Uns hat der Besuch insgesamt sehr gut gefallen.
Vom Look und vom ursprünglichen Wiener Charme fanden wir persönlich allerdings den Standort in der Wollzeile schöner. Dort befindet sich das ursprüngliche Figlmüller, das 1905 eröffnet wurde.
Gut zu wissen
Es gibt zwei Figlmüller Restaurants in unmittelbarer Nähe zum Stephansdom. Das ursprüngliche Restaurant befindet sich in der Wollzeile 5, der zweite Standort in der Bäckerstraße 6.
Das berühmte Figlmüller Schnitzel besteht aus Schweinefleisch, ein echtes Wiener Schnitzel wird aus Kalbfleisch zubereitet. Das Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch kann bei Figlmüller ebenfalls bestellt werden.
Die Beilagen werden separat berechnet. Der Erdäpfelsalat ist unserer Meinung nach ein absolutes Muss.
Vorher zu reservieren spart euch möglicherweise eine lange Wartezeit. Das Restaurant in der Bäckerstraße ist deutlich größer, als man von außen erwartet, und unser Essen kam trotz des vollen Restaurants sehr schnell.
Unsere Highlights
- Das riesige Figlmüller Schnitzel
Das Schnitzel ist deutlich größer als der Teller und genau das macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
- Der Erdäpfelsalat
Der Erdäpfelsalat war für uns eine der größten Überraschungen und fast eines der besten Dinge des gesamten Essens.
- Der gebackene Emmentaler
Außen knusprig und innen weich und cremig. Den würden wir definitiv erneut bestellen.
- Der schnelle Service
Obwohl das Restaurant voll war, kam unser Essen sehr schnell und der Service war freundlich und gut organisiert.
- Die zentrale Lage
Beide Figlmüller Restaurants liegen mitten in der Wiener Innenstadt und nur wenige Minuten vom Stephansdom entfernt.
- KücheÖsterreichisch und Wiener Küche
- ArtRestaurant
- Preisniveau2 von 5
- ReservierungSehr empfohlen
- Bekannt fürFiglmüller Schnitzel aus Schweinefleisch
- Wiener Schnitzel aus KalbfleischVerfügbar
- Vegetarische OptionenJa
- Vegane OptionenAm Standort Bäckerstraße ist ein veganes Schnitzel erhältlich
- LageWiener Innenstadt
- Entfernung zum StephansdomNur wenige Gehminuten
- ServiceSehr schnell und freundlich
- AtmosphäreGroß, lebendig und gut organisiert
Perfekt für
Adresse
Bäckerstraße 6, 1010 Wien, Österreich
Unser Fazit
Das Figlmüller ist definitiv kein Geheimtipp. Es ist eines der bekanntesten Restaurants in Wien und natürlich entsprechend touristisch.
Trotzdem können wir den Hype nach unserem Besuch gut nachvollziehen.
Das Figlmüller Schnitzel war riesig, knusprig und gleichzeitig saftig. Die Panade war schön luftig und das Schnitzel wirkte trotz seiner Größe nicht zu schwer.
Fast noch mehr überrascht hat uns allerdings der Erdäpfelsalat. Den würden wir bei einem weiteren Besuch sofort wieder bestellen. Auch der gebackene Emmentaler war richtig lecker und eine sehr gute Ergänzung.
Besonders positiv fanden wir außerdem den Service. Obwohl das Restaurant voll war, kam das Essen unglaublich schnell und unser Kellner hatte seinen Bereich sehr gut im Griff.
Ihr solltet allerdings nicht mit der Erwartung kommen, ein kleines und ruhiges Wiener Wirtshaus zu besuchen. Vor allem der Standort in der Bäckerstraße ist riesig, lebendig und eher wie ein sehr gut organisierter großer Restaurantbetrieb.
Uns hat es trotzdem sehr gut gefallen.
Wenn ihr zum ersten Mal in Wien seid und das berühmte Figlmüller Schnitzel selbst probieren möchtet, gehört der Besuch unserer Meinung nach definitiv auf eure Liste.
Wenn ihr euch zwischen den beiden Standorten entscheiden könnt, würden wir persönlich das ursprüngliche Figlmüller in der Wollzeile wählen, da uns das Restaurant optisch etwas besser gefallen hat.